Landeswerkstatt November 2013

Es war wieder viel los auf der letzten Landeskonferenz in diesem Jahr. Fotos: Penzel

Volles Haus auch dieses Mal wieder am Institut für Bildung und Kommunikation in Münster. Rund 60 JRK'ler haben sich am 17.11 wieder in Münster eingefunden, um Tipps und Input für Ihre tägliche JRK-Arbeit mit nach Hause zu nehmen.

"Der Rekord lag bei 66 Teilnehmern, die haben wir dieses Mal nicht. Trotzdem ist es schön wie die Veranstaltung mittlerweile ankommt" sagt Holger Franck, Vorsitzender des JRK-Kreisrates. Nach knapp einer Handvoll Veranstaltungen ist die Landeswerkstatt eine etablierte Veranstaltungen.

"Die Workshops waren interessant gestaltet und gut besucht. Es ist eine Veranstaltungen mit Zukunft die bestimmt noch lange wiederholt wird. Wir freuen uns darauf" so Mark Büteröwe, stv. JRK-Landesleiter.

Vom Umgang mit Führungszeugnissen, dem richtigen Internetauftritt oder der Zukunft der Bildungsarbeit. Den Teilnehmern wurde auch dieses Mal wieder ein umfangreiches Programm geboten. Viele konnten auch mit neuen Dienstausweisen die Landeswerkstatt verlassen.

"Es war wieder eine gelungene Veranstaltung und wir konnten viel mitnehmen", war von den Teilnehmern vermehrt zu hören. "Auch der Austausch mit den anderen ist enorm wichtig. Die Landeswerkstatt ist hierfür eine super Sache".

 

Text: Marcel Drawe
Fotos: Michael Penzel

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JRK Recklinghausen gewinnt "Schattenspender"

Dieses Schild wird der zukünftige "Schattenspender" beim JRK Recklinghausen tragen. Foto: Velling

Der Kampagnen-Fachjury  des JRK´s Westfalen-Lippe wurde es nicht leicht gemacht. Sie hatte die ehrenvolle Aufgabe den Gewinner des ausgeschriebenen Wettbewerbs „Schattenspender zu gewinnen“ zu bestimmen. Gesucht wurde ein Ort, der durch eine Baumpflanzaktion zu einem klimafreundlichen und gesundheitsfördernden  Platz wird. Zur Verfügung gestellt wurde der Baum vom DRK Bundesverband, um im Rahmen der Kampagne „Klimahelfer“ ein weiteres Zeichen gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu setzen.  

Die Jury, bestehend aus Sören Ledig (stellv. Landesleitung), Sebastian Bunse (Kampagnenbotschafter), Magnus Wulf (Kampagnenbotschafter), Thomas Walter (Vertreter des JRK Bönen und Gewinner des Wettbewerbs Create a Place) und Nicole Velling (JRK-Bildungsreferentin), hat lange darüber diskutiert, welches der beste Standort für einen Schattenspender sein könnte. Die eingesendeten Fotos mit den jeweiligen Begründungen haben alle die von der Jury zuvor festgelegten Kriterien erfüllt. Dazu gehörte nicht nur, dass der Baum im Rahmen der Kampagne die Forderung nach mehr Schattenplätzen für Jung und Alt unterstützt, sondern vor allem, dass durch das Pflanzen des Baumes etwas Neues entstehen kann, dass das bisher Dagewesene einen Wandel vollzieht. „Für uns war  dann am Ende klar, dass gerade auf dem Gelände des alten TÜV Nord in Recklinghausen und der zukünftigen Heimat des JRK Recklinghausen alles symbolisiert, was wir als Kriterien gesetzt haben“ so Nicole Velling. Der Baum ist für die fünf Kampagnenexperten nicht nur als Symbol dafür zu sehen, dass aus etwas jungen, kleinen etwas Großes und Starkes werden kann. Der Baum ist das Symbol für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Er zieht Co2 aus der Luft und wandelt es in Sauerstoff um, wodurch die Luft verbessert wird. „Und welcher Platz könnte besser sein, als ein altes TÜV Gelände , auf dem früher PKW und LKW Mengen von CO2 ausgestoßen haben? Ein besseres Zeichen gegen den Klimawandel und die Notwendigkeit der Klimaanpassung können wir eigentlich nicht setzen“, sind sich Sebastian Bunse und Thomas Walter einig.

Zur Zeit steht der Baum noch beim JRK-Landesverband in Münster, aber in den nächsten Tagen wird er samt Plakette dem Gewinner zugeschickt. Im Frühjahr kann er dann eingepflanzt werden. Die Jury freut sich jetzt schon darauf bei der Baumpflanzaktion dabei zu sein, denn werde „Klimahelfer. Änder´ was bevor´s das Klima tut!“

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Siegerehrung "Create a Place"-Wettbewerb mit Gewinnern aus dem Landesverband Westfalen-Lippe

Die Sieger des "Create a Place"-Wettbewerbs nach der Siegerehrung in Stuttgart mit stv. Landesleiter Sören Ledig (li.) und stv. Bundesleiter Thomas Grochtdreis (re.). Foto: Privat

Wie schnell ein kleiner Baum eine große Auswirkung haben kann, erfuhren jetzt die Vertreter vom Jugendrotkreuz in Bönen (KV Unna).  Im April wurde, am ehemaligen Zechenturm in der Gemeinde am Rande des Ruhrgebiets eine Eiche gepflanzt. Im Rahmen der Klimahelfer-Kampagne und dem damit verbundenen "Create a Place"-Wettbewerb nahmen die JRK'ler aus Bönen damit am bundesweiten Wettbewerb teil.

Als verkündet wurde, dass die Gruppe aus Bönen dann tatsächlich auch gewonnen hat war die Freude natürlich riesig.

So machten sich drei Vertreter auf den Weg nach Stuttgart um Ihren Preis entgegen zu nehmen. Und der Rahmen konnte sich sehen lassen. Die Übergabe erfolgte bei dem Festakt "150 Jahre DRK" in Stuttgart bei der DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters und Bundespräsident Joachim Gauck einen Teil der prominenten Gästeliste bildeten. Ausserdem wurde die Veranstaltung auch im Fernsehen übertragen.

"Wir hatten tolle und abwechslungsreiche Tage in Stuttgart. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen. Vielen Dank hier auch nochmal an Jessica Fritz und Ines Große vom Generalsekretariat die uns das ermöglicht haben", berichtet Frederic Schulte, JRK-Leiter aus Bönen.

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JRK Bönen gewinnt "Create a Place"-Bundeswettbewerb

Helfer des JRK Bönen freuen sich über den Sieg des Bundeswettbewerbes. Foto: DRK Bönen

Die Mitglieder des Jugendrotkreuz (JRK) Bönen pflanzten im April eine Eiche, die künftig für mehr Schatten auf der Veranstaltungsfläche rund um den Zechenturm sorgt. Sie beteiligten sich somit am Bönener Bürgerwald und informierten gleichzeitig über die aktuelle Kampagne des deutschen Jugendrotkreuzes. Und nun wurden sie hierfür im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „create a place“ mit dem ersten Platz prämiert. Als Preis winkt den JRK´lern nun die Teilnahme am offiziellen Festakt anlässlich des 150-jährigen Bestehen des Deutschen Roten Kreuzes am 31. Oktober in Stuttgart. Dort werden sie unter anderem auf Bundespräsident Joachim Gauck treffen, der eine Festansprache halten wird.

Frederic Schulte, Leiter des JRK Bönen sagt: „Für uns war es selbstverständlich, ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. Aber das wir dabei gleich den ersten Platz beim Wettbewerb erreichen würden, hätte ich mir im Traum nicht einfallen lassen. Ich freue mich schon, unseren Bundespräsidenten persönlich kennen zu lernen.“

Die Bepflanzung des Bönener Zechengeländes nutzte das Jugendrotkreuz Bönen, um auf die bundesweite Jugendrotkreuz-Kampagne „Klimahelfer. Änder’ was, bevor’s das Klima tut“ aufmerksam zu machen. Die Kampagne hat die humanitären Konsequenzen des Klimawandels zum Thema. Das Jugendrotkreuz fordert unter anderem mehr Trinkbrunnen und Schatten spendende Bäume an öffentlichen Plätzen, bessere Bildung zum Klimawandel und Gesetze zur Aufnahme von Klimaflüchtlingen.

Für den Herbst ist eine weitere Baumpflanzaktion am Bönener Zechenturm geplant, bei dem das JRK gerne noch einen weiteren Baum pflanzen möchte.

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Klimahelfer-Projekt in Emsdetten scheitert im ersten Versuch

Die Bedingungen am vergangenen Sonntag in Emsdetten schienen fast perfekt. Die Sonne kämpfte sich durch die Wolken, die Sicht war super. Lediglich der Wind machte den JRK'lern etwas Sorge.

Was war geplant? Ein Wetterballon sollte zusammen mit einer Kiste vollgestopft mit Technik 32 Kilometer Richtung Weltall aufsteigen. Auch ein Bild von Maskottchen "Puppe Paul" sollte mitfliegen. Mit den Kameras sollten Live-Bilder aus dem Weltall live auf den Rathausplatz in Emsdetten gefunkt werden. Im Rahmen der aktuellen Klima-Kampagne des Jugendrotkreuzes wollten die Jugendlichen auf die Klima-Veränderungen aufmerksam machen.

Damit man immer genau weiß wo sich der Ballon gerade befindet waren auch GPS und Funksender an Board. 

Knapp acht Monate hatten sich die Helferinnen und Helfer auf diesen Tag vorbereitet. "Wir mussten Material besorgen, mit Funk-Profis sprechen, Genehmigungen einholen und und und", sagt Enza Maiorana, JRK-Leiterin aus Emsdetten.

Das Projekt zog große Kreise. Aus dem ganzen Landesverband zog es interessierte Helfer ins nördliche NRW. Aber auch viele Schlachtenbummler die sonst eher weniger mit dem roten Kreuz zu tun haben interessierten sich für das Vorhaben.

Morgens früh um acht Uhr begannen dann die finalen Vorbereitungen. Zelte wurden aufgebaut, die Amateur-Funker und Elektronik-Studenten machten die Box einsatzbereit. "Wir möchten uns auf jeden Fall auch nochmal für die Unterstützung bei allen Beteiligten bedanken ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre" so Technik-Koordinator Sven Gesau. 

Weiter ging es mit den Vorbereitungen. Die Funktechnik wurde mit der Drehleiter der Feuerwehr auf das Dach des benachbarten Altenheimes befördert. Dann wurde es ernst.

Der Ballon füllte sich, im Beisein von immer mehr Schaulustigen mit Helium. Die Wartezeit konnten sich die Besucher mit diversen Experimenten rund ums Thema Klimaschutz versüßen.

Nachdem auch der Präsident des DRK Landesverbandes, Dr. Jörg Twenhöven vor Ort den Jugendlichen die Daumen drückte begann der Countdown. Als der Ballon dann abhob der Schreck.

Es gab einen leichten Knall, der Ballon begann seine Reise, nur das wichtigste, die Box mit der Technik stand noch auf dem Boden. "Im Moment des Starts ist das Halte-Seil der Box gerissen. Wir wissen nicht warum, weil das Seil auch durch die Wetterdienste benutzt wird", sagt Sven Gesau.

Enttäuschte Gesichter bei den Jugendlichen. Die "Verfolger-Teams" welche die Technik wieder einsammeln sollten waren besonders enttäuscht. "Es ist natürlich sehr schade. Aber wir haben noch einen Ballon, die Box ist ja auch noch da. Daher werden wir in wenigen Wochen, nachdem wir alle Fehlerquellen nochmal überprüft haben einen weiteren Versuch starten" schaut Enza Maiorana, JRK-Leiterin aus Emsdetten optimistisch in die Zukunft.

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JRK Emsdetten setzt Zeichen zum Klimaschutz

Das Jugendrotkreuz Emsdetten lässt am Sonntag, 2. Juni einen Wetterballon in die Stratosphäre steigen. JRK-Maskottchen ,,Puppe Paul‘‘ wird Bilder in 32.000 Meter Höhe von der Erdkugel machen. Mit der Aktion will das Jugendrotkreuz auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam machen und zu mehr Klimaschutz aufrufen.


Die Aufnahmen werden per Live-Übertragung auf einer Leinwand am Emsdettener Rathausplatz beim Aktionstag des Jugendrotkreuzes Emsdetten zu sehen sein. Unterstützt und technisch begleitet wird die Aktion von Studenten der Fachhochschule Münster.


Die Veranstaltung ist ein Beitrag zur bundesweiten Kampagne des Jugendrotkreuzes „Klimahelfer. Änder’ was bevor’s das Klima tut“. Die Kampagne befasst sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf junge Menschen und stellt die Themen Klimaanpassung und Klimaschutz in den Fokus. Mit der Kampagne fordert das Jugendrotkreuz vor dem Hintergrund einer wachsender Hitzebelastung und dem vermehrtem Aufkommen von Stürmen z.B. mehr Trinkbrunnen und Schatten spendende Bäume an öffentlichen Plätzen, eine verbesserte Aufklärung im Bevölkerungsschutz, bessere Bildung und Aufklärung zum Klimawandel und Gesetze zur Aufnahme von Klimaflüchtlingen.


Der Aktionstag des Jugendrotkreuzes Emsdetten startet auf der Erde bereits am Morgen mit vielen Info- und Mitmachangeboten für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie zum Thema Klimaschutz und Klimaanpassung: Es gibt ein Quiz zum eigenen Wasserverbrauch, das Notfallkoffer-Spiel und viele praktische Tipps, wie man das Klima im Alltag schützen kann. Auf dem Flüchtlings-Parcours lässt sich nachempfinden, unter welchen Bedingungen Menschen leben, die durch den Klimawandel ihre Heimat verloren haben. Claus Muchow, ein international erfahrener DRK-Katastrophenhelfer, stellt eine Trinkwasseraufbereitungsanlage vor.


„Mit der Aktion wollen wir zeigen, wie faszinierend die Erde ist, auf der wir leben. Wie müssen sie erhalten und rufen dazu auf, mehr für den Klimaschutz zu tun“, sagt Enza Maiorana, Projektleiterin im JRK Emsdetten.

Der Ablauf in Überblick:
2. Juni 2013, Rathausplatz Emsdetten, 10-18 Uhr

ab 10:00 Uhr:  Info- und Mitmachangebote
13:00 Uhr:       Aufstieg des Ballons, Flugzeit ca. 2-3 Stunden
18:00 Uhr:       Ende der Veranstaltung


Das Deutsche Jugendrotkreuz ist der eigenverantwortliche Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Über 113.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 27 Jahren engagieren sich für Gesundheit, Umwelt, Frieden und Völkerverständigung.

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Menschliches Rotes Kreuz am Brandenburger Tor in Berlin

Menschenkreuz vor dem Brandenburger Tor Foto: Michael Handelmann

Die Aktion war der Startschuss für das Jubiläumsjahr 2013, in dem das Rote Kreuz seinen 150. Geburtstag begeht. Das Jahr 2013 steht für das DRK ganz im Zeichen des Ehrenamts.

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters sagte dazu: „Seit 150 Jahren helfen Rotkreuzler, Not zu lindern. Heute sind viele soziale Dienste in Deutschland nur mit Hilfe von ehrenamtlichem Engagement möglich. Ich mag mir nicht vorstellen, was unsere Gesellschaft ohne das Rote Kreuz wäre.“

Die Teilnehmer waren größtenteils ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK und waren aus ganz Deutschland angereist. Mitgemacht haben auch viele JRK-Mitglieder, so z. B. die Gruppe aus dem KV Euskirchen, die mit dem Bus nach Berlin kam, weil sie bei so einer besonderen Aktion einfach gerne dabei sein wollte.

Auch der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V. ist mit seinen Gemeinschaften aktiv: Besucht die die Jubiläumshomepage!

Das ganze Jahr 2013 ist gepflastert mit Terminen rund um das 150-jährige Bestehen des Roten Kreuzes.

Mehr Infos vom Bundesverband findet ihr hier

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Erklärung gegen Rechtsextremismus

In seiner täglichen Arbeit hat sich das Jugendrotkreuz Vielfältigkeit auf die Fahnen geschrieben. Dies zeigt auch die "Vielfaltsstrategie" welche extra hierfür auf die Beine gestellt wurde.

Leider kam es in letzter Zeit vor Asylbewerberunterkünften in NRW zu Aktionen der rechtspopulistischen "Pro NRW". Vor diesem Hintergrund hat der Landesintegrationsrat NRW eine Handreichung gegen rechte Hetze heraus gegeben.

Das Jugendrotkreuz in Westfalen-Lippe bittet hier alle Leitungskräfte, dieses Thema und die Inhalte weit im Verband zu verbreiten. Weitere Infos gibt es an den unten stehenden Quellen.

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Kein Tabu: Gegen sexualisierte Gewalt!

Ende Oktober ist die aktuelle Handlungshilfe zu diesem wichtigen, gesellschaftlichem Thema erschienen, an die Kreisverbände versendet und bereits auf der JRK-Landeswerkstatt bearbeitet und thematisiert worden mit dem Ziel, die Informationen möglichst breit in unseren Verband zu verbreiten.

Die Handlungshilfe steht hier zum Download bereit!

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